Presseberichte


Mit großer Stimmenvielfalt
"Happy Jazz Society" eröffnet Kneipenkult(o)urprogramm
Mit einem Jazz-Frühschoppen wird seit jeher das Kneipenkult(o)urprogramm in Bramsche eröffnet. So auch in diesem Jahr, in dem die Konzertreihe, veranstaltet von der Stadtmarketing GmbH und Bramscher Gastronomen, umsonst und drinnen bereits zum siebten Mal auf ihre Tour durch die Bramscher Lokalitäten geht.
Von Anfang an dabei, die "Happy Jazz Society". Am Wahlsonntag erklang Old-time Jazz mit ideenreichen Improvisationsanteilen in der "Alten Post". Alle Musiker der fröhlichen Jazzgesellschaft sind Amateure, jedoch mit profihafter Einstellung und einem ebensolchen Können. Selbst nach 30 Jahren Bühnenpräsenz sind die Musiker immer noch nicht müde oder gar leise geworden. Ungebrochen blieb zudem ihre ständige Suche nach neuen Titeln aus den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die per Gehör von der Schallplatte übernommen und dann in den Stil der Band umgesetzt werden.
  So entstehen unablässig neue Arrangements, die bei den Auftritten immer wieder andere Akzente setzen. Für das Jahr 2008 erfuhr der Sound der Jazzer eine Runderneuerung. Durch das Ausscheiden von Manfred Staub, der zum großen Bedauern der übrigen Bandmitglieder seine Mitwirkung als Sänger und Schlagwerker einstellte, war die Gruppe gezwungen, die Aufgaben neu zu organisieren. Heraus kam ein Programm zwar ohne Schlagzeug, dafür aber mit einer größeren Stimmenvielfalt, da der Gesang jetzt nicht mehr nur an eine Person gebunden ist. Und der Happy Swing von Kurz Carstens (Banjo), Ekhard Ditting am Kornett, Christian Henning (Sousafon), Eddy Horn (Klarinette & Saxofon) sowie Dieter Litsche an der Trompete griff rasch auf das Publikum über.
Es wurde ein Frühschoppen mit einer Jazz-Gesellschaft, die, ohne Schnick-schnack und nur mit einem Minimum an Elektronik ausgestattet, zahlreiche Stücke aus den frühen Dekaden der Jazzgeschichte vorstellte.

Putzmunter auch nach 20 Jahren
"Happy Jazz Society" im Filmtheater "Universum" gut gelaunt und ideenreich
Ihr Name ist Programm: Sie spielen Jazz, ohne Frage, fröhlich dazu, auch keine Frage, sind "Society" und spielen für diese - no question. Ingenieure, Ärzte und Lehrer - in Ehren ergraut, aber voll musikalischer Jugend und Schalk, kein Deut von Rentnerband, da gibt's totere Hosen geringeren Alters

Ja, - happy, aber anders als diese "Don't worry, be happy"-Feeling. Eine Fröhlichkeit, die in der Musik liegt und von ihr ausgeht, im leichten Parlando des Jazz gegründet, seinem Swing, seinem Drive, seiner Improvisationslust. Nichts von computerhafter Video-Clip-Stereotypie, die sich als Professionalität ausgibt.

Sie kommen aus der Tradition der alten Marching Bands - und so auch am Abend
  in den Saal - "O,when the saints ...": Leader Christian Henning am Sousaphon, Trompeter Claus Cronemeyer, Klarinettist Eddy Horn, Posaunist Dieter Litsche, Schlagzeuger Manfred Staub, Pianist Hermann Seidel und Banjo-Player Kurt Carstens. Und präsentieren schmunzelnd ihr "Großstadtprogramm". Von Evergreens wie "Marching through Georgia", "O, Mona", "The world is waiting for the sunrise" bis zu Novitäten wie der "Puszta-Post".

Gut gelaunt, technisch solide, ideenreich musiziert. Kompakte Tutti wechseln mit phantasievollen Solo-Chorussen, wobei sich Klarinettist Eddy Horn sicherlich am mutigsten und gediegensten vorwagt.

Als Band fröhlich, jazzig, gemeinschaftlich. In diesem Jahr 20 Jahre jung. Ist doch kein Alter!

Hören, Klönen, Swingen
"Jazz-Frühschoppen des Bürgervereins in Wersen
Einen besonderen musikalischen Leckerbissen und gleichzeitig eine Premiere bot der rührige Bürgerverein Wersen seinen Mitbürgern zum Nulltarif: Mit der Osnabrücker "Happy Jazz Society" war eine weit über die Region bekannte Formation zum sonntäglichen "Jazz-Frühschoppen" in den Ratsstuben angetreten.

Die "Happy Jazz Society", die mittlerweile seit 17 Jahren zusammen jazzt, intonierte unter ihrem Bandleader Christian Henning am Sausaphone eine abwechslungsreiche Palette von klassischen Oldtime-Jazzstücken und swingenden Duke-Ellington-Stücken. Sie begeisterten ebenso durch ihre harmonischen Variationen im Band-Gefüge, die jedem Stück einen eigenen Akzent gab, wie auch durch herausstechende Soli der Cornet- (Claus Cronemeyer), Tenorsaxophone- (Eddy Horn) und Posaunen-Bläser (Dieter Litsche). Frei nach dem "Happy-Jazz-Formation"-Rezept: "Etwas lieblich-melodisch, etwas friesisch robust mit einer großen Priese Fröhlichkeit" brachten sie den Zuhörer so in die Atmosphäre der 20er und 30er Jahre mit ihren Jazz-Königen "King Oliver" und dem deutschstämmigen Big Beiderbecke näher.

  Eine gekonnte Darbietung
"Happy Jazz Society" aus Osnabrück überzeugte auch dieses Mal
Ein letztes Mal war in diesem Jahr Jazztime im Hotel Castendieck.

Eine gute Hand hatten die Jazzfreunde Diepholz (JFD) mit der Verpflichtung der "Happy Jazz Society" aus Osnabrück, die bereits vor vielen Jahren schon einmal das Publikum im Welfensaal erfreut hatte und nun in einem knapp vierstündigen Programm die etwa 150 Besucher wieder zu begeistern wußte.

Bandleader Eddy Horn (Klarinette und Sopransaxophon) - er kündigte jeweils mit viel Humor die Vortragsstücke an - und seine Kollegen Dieter Litsche (Posaune), Claus Cronemeyer (Trompete), Kurt Carstens (Banjo), Christian Henning (Sousaphon) und Manfred Staub (Schlagwerk, Gesang) beherrschten ihre Instrumente hervorragend.

Es "swingte wie der Teufel", pflegten die Jazzliebhaber in ihrer eigenen Sprache zu sagen.

Wenige Bands lieferten bisher ein so weit gefächertes Programm wie diese Formation, die ohne Schnick-schnack und mit einem Minimum an Elektronik alle frühen Dekaden der Jazzgeschichte vorstellten.

Wer gibt denn hier den Ton an?
Jazz-Gottesdienst in der Lutherkirche
Schrille Trompeten- und Klarinettenklänge im Gottesdienst am Sonntagmorgen? Ja, wo gibt's denn sowas? - In der Lutherkirche gab's das gestern: Jazz Gottesdienst mit der "Happy Jazz Society" und Pastor Martin Wolter. Und anschließend gab's auch noch einen Jazz-Frühschoppen zum diesjährigen Gemeindefest.

In so vielen lachenden Gesichter, feucht-glänzende Augenpaare und vollbesetzte Bänke sieht der Pastor sonst wohl nur am Heiligen Abend. Und solch wohlige Schauer jagen dem Gottesdienstbesucher
  sonst wohl auch nur beim "Oh du fröhliche" über den Rücken. Mit "Oh when the saints go marchin' in" zogen Sie in die Kirche ein, die Jazz-Musiker. Schon regten sich zaghaft einige Hände. Und dann fielen immer mehr mit ein. Warum auch nicht?

Die Spirituals und Gospels handeln doch von Jesus, "unserem guten Freund", von "den Heiligen", vom "Old Man Moses" und von Gott selbst, dem "Lord, Lord, Lord". Mit Applaus honorierte die Gemeinde jedes einzelne Stück.